Presselounge
 



06.02.2024 / 10:00 Uhr         

 
Xplore Airways stationiert drei Boeing 737-800 in Locarno-Cannobio

Xplore Airways, die Ferienfluggesellschaft der 
Avicon Group®, stationiert drei Boeing 737-800 an unserem Airport und bedient damit künftig ganzjährig zahlreiche Urlaubsdestinationen. Dabei liegt der Fokus sowohl auf Incoming-Urlaubsflüge als auch auf Angebote an die regionalen Fluggäste. Ganzjährig bedient Xplore künftig Hurghada, Sofia, Athen, Palma de Malloraca, Antalya und Budapest. Im Sommer geht es saisonal nach Thessaloniki, Reykjavík–Keflavík, Bari, Lamezia Terme, Dubrovnik und nach Funchal / Madeira. Im Winter liegt der Fokus vor allem auf Incominverkehren. Xplore fliegt von und nach Antwerpen, Brüssel, Kuusamo, Grenoble - Isère, Birmingham, London-Gatwick und Amsterdam. "Mit Xplore Airways haben wir eine neue Gesellschaft an Bord, die das Angebot an unserem Flughafen passgenau abrundet", so Airport-Direktor Nicoló Arizzoli. Besonders freue es ihn, dass Xplore auch im Winter nicht pausiert, sondern dann voll auf Incoming-Passagiere setzt, die sowohl die milden Temperaturen am Lago Maggiore genießen wollen als auch in die nahe gelegenen Skigebiete weiterreisen, um dort ihren Winterurlaub zu verbringen. "Die neuen Angebote dürften nach meiner Einschätzung sehr gut angenommen werden und künftig auch in den Wintermonaten zu eine guten Auslastung unserer Kapazitäten beitragen", freut sich Arizzoli.


Xplore Airways stationiert drei Boeing 737-800 an unserem Airport und nimmt damit zahlreiche Urlaubsflüge - auch saisonal - auf



03.02.2024 / 08:00 Uhr         

 
Alpic baut Flotte mit ATR 42-500 aus - neue Ziele ab Locarno-Cannobio

Alpic Airlines hat seine Flotte nun um eine ATR 42-500 erweitert. Zudem wurde die von NeckarFly retournierte ATR 42-500 mit dem Alpic-Farbkleid versehen. Die beiden Flugzeuge mit den Kennzeichen HB-JOF und HB-JQG werden künftig im Liniennetz der Alpic Airlines am Standort Locarno-Cannobio zum Einsatz kommen. Neue Ziele sind Düsseldorf, Stuttgart, Paris, und Barcelona. Auf anderen Strecken wurde z. T. die Taktung verdichtet, so z. B. nach Zagreb und Belgrad. "Wir freuen uns sehr, dass unser Homecarrier mit der Stationierung von zwei zusätzlichen Verkehrsflugzeugen den Standort Locarno-Cannobio weiter ausbaut und damit die neue und größere Infrastruktur unseres Flughafens mit zusätzlichem Leben füllen wird", so Airport-Direktor
Nicoló Arizzoli. Er geht davon aus, dass der Flughafen im laufenden Jahr eine neue Rekordzahl an Passagieren abfertigen wird. Nach über einer Million Passagiere im vergangenen Jahr, könnten es 2024 über 1,5 Mio. Passagiere werden, schätzt der Airport-Chef.


Zwei zusätzliche ATR 42-500 stationierte Homecarrier Alpic Airlines jetzt am Flughafen Locarno-Cannobio und nimmt damit neue Flugziele ins Programm bzw. verdichtet die Taktung auf bestehenden Strecken



22.03.2023 / 19:00 Uhr         

Sommerflugplan 2023:
Endlich wieder ohne Einschränkungen fliegen


Ein paar schlechte Neuigkeiten und überwiegend sehr gute Neuigkeiten bietet der Sommerfugplan 2023 für unsere Gäste", so Airport-Direktor
Nicoló Arizzoli. Die schlechten Nachrichten vorneweg: Eurowings stellt die Flüge nach Stuttgart und Hamburg mit Beginn des Sommerflugplanes 2023 ein. Die gute Nachricht: Die Konzernschwester Air Dolomiti nimmt komplett neu drei tägliche Verbindungen an den Lufthansa-Hub Frankfurt auf. Von dort bestehen sehr viele internationale und interkontinentale Umsteigeverbindungen. "Das ist natürlich hervorragend für die Menschen in unserem Einzugsgebiet. Mit einmal Umsteigen nach Amerika oder Japan ist perfekt", so Arizzoli. Bisher bietet Alpic gemeinsam mit ihrer Konzernschwester Avicon via Berlin Interkontinental Airport bereits attraktive Umsteigeverbindungen an - wenngleich auch nicht in dem Umfang, wie es Lufthansa nun über Frankfurt anbieten kann. Daneben nimmt Transavia zwei wöchentliche Verbindungen nach Amsterdam auf. Im Winter 2023/24 soll dieser Gateway weiter ausgebaut werden.


Air Dolomiti verbindet das Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt künftig dreimal täglich mit unserem Flughafen



05.12.2020 / 15:00 Uhr         


Austrian Airlines stellt Fluggerät nach Wien um:
Jetzt mit Embraer 195 in die österreichische Hauptstadt


Seit vielen Jahren verbindet Austrian Airlines unseren Airport mit Wien. Bisher wurde die Strecke mit einem 78-sitzigen Bombardier Q400 Turboprop bedient. Wie die Airline heute mitgeteilt hat, wird sich das künftig ändern. Im Zuge der Ausmusterung der Turboprops wird die Linie künftig mit Embraer 195 Regionaljets geflogen. Dadurch erhöht sich die Zahl der Sitze pro Flug auf 112. "Da wir in den Monaten vor der Corona-Pandemie eine stetig wachsende Nachfrage auf der Verbindung Locarno-Cannobio - Wien festgestellt haben, gehen wir davon aus, den größeren Flieger mittelfristig füllen zu können", so ein Austrian-Sprecher.


Austrian Airlines fliegt jetzt mit Embraer 195 Regionaljets nach Wien



23.08.2020 / 19:00 Uhr         


Flughafen baut Vorfeld und Infrastruktur um -
auch neuer Großhangar und Parkhaus geplant


Umfangreiche Bauarbeiten finden derzeit am Flughafen Locarno-Cannobio statt. Die Piste 08 / 26 wird von derzeit 1980 x 30 Meter auf 2680 m x 45 Meter verlängert und verbreitert. Damit entspricht die Piste den aktuellen Anforderungen für einen internationalen Verkehrsflughafen.

Terminalerweiterung um drei Gates und neues GAT-Gebäude

Neben der Erweiterung der Start- und Landebahn entstand in den letzten Monaten eine Erweiterung des Terminalgebäudes. In einem zweigeschoßigen Neubau entstanden drei neue Gates, die durch einen Verbingungsgang mit dem bestehenden Terminal verbunden sind. Im Obergeschoß des Gebäudes ist das neue GAT untergebracht. Von dort aus besteht ein direkter Zugang zu den neuen Vorfeldern für die Allgemeine Luftfahrt. Auch dieses Vorfeld ist komplett neu enstanden.

Hangar ebenfalls neu


Ebenfalls neu ist ein Großhangar. Der Technikbetrieb ist ein Tochterunternehmen unseres Flughafens und steht grundsätzlich allen Fluggesellschaften offen. Der bisherige Hangar der Air Tichino Technologia bleibt aber weiterhin bestehen.

Weitere Verbesserungen der Infrastruktur

Was gibt es sonst noch neues am Flughafen Locarno-Cannobio? Zum Beispiel ein neues Cagocenter samt dazugehörigem Vorfeld für drei Flugzeuge. Ein neues Parkhaus direkt am Terminal, ein Kreisverkehr an der Einmündung ins Flughafengelände, eine neue Brückenkonstruktion, die von der Staatsstraße den Verkehr direkt zum Terminal leitet und daneben noch viele kleine Details, die die Infrastruktur am Airport verbessern. So wurde das Vorfeld für die Regionalflugzeuge komplett neu gebaut und garantiert nun einen reibungslosen Ablauf. Lassen Sie sich also überraschen, wenn mit dem Beginn des Winterflugplanes 2020/2021 die neue Flughafeninfrastruktur in Betrieb gehen wird.


Seien Sie neugierig auf den neugestalteten Flughafen Locarno-Cannobio... hier nur ein kleiner Einblick um die Vorfreude zu stärken



01.05.2020 / 18:00 Uhr         

 
Alpic Airlines erneuert Flotte kurzfristig -
zwei werksneue ATR 72-500 stoßen zum Regionalcarrier


Air Ticino Chef Urs Winter ist sehr zufrieden: heute hat der französisch-italienische Flugzeugbauer ATR zwei Regionalflugzeuge des Typs ATR 72-500 mit jeweils 74 Sitzplätzen werksneu an Alpic Airlines übergeben. Sie ersetzen zwei in die Jahre gekommene ATR 42. "Eigentlich wollten wir unsere Flotte auf die kleineren ATR 42 vereinheitlichen, aber wir haben von ATR ein Angebot bekommen, bei dem wir nicht nein sagen konnten", so Winter. Die beiden neuen Flugzeuge sollen nun auf gut ausgelasteten Strecken wie nach Rom, München und Genf zum Einsatz kommen. Die Flugzeuge könnten auf diesen Strecken mit einer guten Auslastung eingesetzt werden und böten zusätzlich neue Möglichkeiten im Charterbereich. Dem Vernehmen nach seien die Flugzeuge zu einem sehr günstigen Einkaufspreis an Alpic Airlines veräußert worden. In der andauernden Corona-Pandemie habe auch ATR Überkapazitäten, die das Unternehmen mit Schnäppchenpreisen abbaue. Durch den Zukauf der beiden neuen Regionalflugzeuge hat Alpic Airlines nun eine sehr junge Flotte mit einem Durchschnittsalter von gerade mal 14 Monaten.



Kurzfristig wurden heute zwei ATR 72-500 an Alpic Airlines übergeben



05.04.2020 / 18:00 Uhr         

 
Aus Air Ticino wird Alpic Airlines -
Homecarrier vollzieht den angekündigten Markenwechsel


In einem Interview Anfang Oktober letzten Jahres hatte es Air Ticino Chef Urs Winter bereits angekündigt - jetzt folgen Taten: Homecarrier Air Ticino bekommt einen neuen Markennamen und nimmt Hubverbindungen nach Berlin-Michelstadt auf, wo mit Avicon Airlines umfangreiche Umsteigemöglichkeiten weltweit bestehen.

Der neue Markenname unseres Homearriers lautet Alpic Airlines. Heute hat die Airline eine erste ATR 42-500 im neuen Farbkleid präsentiert. Es ist die fünfte Maschine gleichen Typs, die der Regionalcarrier betreibt. Die anderen Flugzeuge würden bei anstehenden Wartungsarbeiten in den kommenden Monaten ebenfalls die neue Lackierung erhalten, so Winter. Eine Ausnahme stelle die an Neckarfly verleaste ATR dar. Diese behalte natürlich die Farbgebung des Leasingnehmers. Auch die hauseigene Cateringsparte wurde umbenannt. Sie firmiert künftig unter Alpic Catering Division. Und der Technikbetrieb an unserem Airport bekommt dann den Namen Alpic Technologia S. A. - einen in der allgemeinen Verkehrssprache im Kanton Tessin gehaltenen Unternehmensnamen.

Und noch eine Neuerung hat Urs Winter heute mitgeteilt. Alpic Airlines wird künftig zweimal täglich am Tagesrand zum Umsteigehub der Mutterfluggesellschaft Avicon International Airlines nach Berlin-Michelstadt fliegen. "Wir erwarten da durchaus Umsteiger in beiden Richtungen", so Winter. Er gehe davon aus, dass auch Berliner in Locarno / Cannobio umsteigen werden, um beispielsweise im Sommer nach Elba zu gelangen. "Diese Verbindung, die wir im Codeshare mit Avicon anbieten ist für beide Airlines eine Win-Win-Situation", meint der Alpic-CEO.

Zwei weitere Verbindungen wird Alpic Airlines mit dem neuen Fluggerät bedienen: Viermal wöchentlich geht es ins kroatische Zagreb und dreimal wöchentlich in die Metropole von Bosnien und Herzegowina nach Sarajevo.


Die erste ATR 42-500 wurde nun in die neuen Markenfarben lackiert ausgeliefert


Auch die Cateringsparte hat ein neues Logo bekommen - hier auf einem Catering-LKW




09.10.2019 / 10:00 Uhr         


Helvetic Airways startet künftig auch in Locarno-Cannobio
Flüge mit Embraer 190 aufgenommen


Helvetic Airways, die "original schweizerische Airline", hat ein umfangreiches Flugangebot ab Locarno Cannobio aufgelegt. Alle Flüge werden mit einer 104-sitzigen Embraer 190 durchgeführt. Künftig geht es ganzjährig nach Shannon in Irland, saisonal im Winter nach
Kuusamo in Finnland und saisonal im Sommer nach Rostock - Laage / Ostsee, Calvi / Korsika, die griechische Insel Korfu, Olbia auf Sardinien sowie nach Jerez de la Frontera in Spanien. Nach dem Wegfall der Flüge durch Germania Schweiz sei das neue Angebot von Helvetic die optimale Abrundung für den Flugplan, nicht nur für Urlauber, so der Airport in einer Aussendung.


Helvetic Airways kommt mit eigenen Linienflügen nach Locarno-Cannobio



07.10.2019 / 15:00 Uhr         


Lufthansa nimmt neue Flüge nach München auf -
Künftig wieder Verbindung mit dem Drehkreuz in Süddeutschland


Nachdem Air Ticino vor einigen Wochen die Route Locarno - München eingestellt hat, wurde heute bekannt, dass Lufthansa ab dem Winterflugplan 2019/2020 wieder den Linienbetrieb nach München aufnehmen wird. Demnach fliegt der Kranich von Montag bis Freitag täglich zweimal am Tagesrand mit Canadair Regionaljet 900 in die bayerische Landeshauptstadt. Samstag und Sonntag gibt es jeweils einen täglichen Flug. Zum Einsatz kommt Fluggerät von Lufthansa Cityline. Lufthansa ist die Linie bereits bis zum Winter 2016 geflogen, hat die Flüge damals aber eingestellt. Die Flüge seien, so ein Lufthansa-Sprecher, optimal auf den Bedarf von Geschäftsreisenden ausgerichtet. Aber auch Umsteiger in München, die von dort zu einer Lufthansa- oder Star-Alliance-Zieldestination weiter fliegen wollen, seien durch das neue Flugangebot optimal angebunden.



Lufthansa fliegt mit einem Canadair Regionaljet 900 mit 84 Sitzplätzen (operated by CityLine) ab Beginn des Winterflugplanes zweimal täglich am Tagesrand nach München



04.10.2019 / 19:00 Uhr          
 

Interview mit Urs Winter, CEO von Air Ticino

Redaktion:
Hallo Herr Winter, die Fusion mit Air Valais ist auf den letzten Metern geplatzt Was war da los?

Urs Winter, CEO Air Ticino:
Dass die Fusion mit Air Valais nicht zustande kommt, hat nachvollziehbare Gründe. Mit der Wiederaufnahme des Flugbetriebes am Flughafen Sitten / Sion hat Air Valais wieder eine einträgliche Beschäftigung und ist mit ihrer regionalen Marke im Wallis gut verankert. Wieso sollte man etwas mutwillig verschwinden lassen, was bei den Menschen im Wallis bekannt und beliebt ist und jahrelang betriebswirtschaftlich gut funktioniert hat?

Redaktion:
Sie firmieren nun künftig wieder als Air Ticino. Eigentlich sollte die gemeinsame Airline ja dann Alpic Air heißen? Das Design war ja sogar schon veröffentlicht.

Urs Winter, CEO Air Ticino:
Genau, das Design und die Marke haben wir uns auch schützen lassen, weil beides uns außerordentlich gut gefällt. Nur zum jetzigen Zeitpunkt wollen wir erstmal innehalten und für Air Ticino den richtigen Weg finden. Das Re-Branding kann später ja jederzeit stattfinden. Im Moment haben wir aber wichtigere Aufgaben.

Redaktion:
Und die wären?
Sie haben bis auf vier ATR-42 alle Flugzeuge verkauft. Was ist da los? Geht Air Ticino als nächstes Bankrott und ein Re-Branding rentiert sich nur nicht mehr?

Urs Winter, CEO Air Ticino:
Das ist Quatsch. Ich gebe zu, dass wir in den vergangenen Jahren neben unseren Brot- und Butterrouten auch experimentell unterwegs waren und hier und da auch Geld liegen geblieben ist. Aber genau deshalb konzentrieren wir uns wieder auf unser Kerngeschäft. Die Menschen vom Lago Maggiore aus mit für sie wichtigen Destinationen zu verbinden. Flüge nach Istanbul oder Düsseldorf oder London waren einfach nicht rentabel und manchmal weniger als halbvoll. Einen Embraer 190 konnten wir am Standort Locarno / Cannobio einfach nicht füllen. Das ist betriebswirtschaftliches Harakiri. Deshalb fliegen wir nun ausschließlich mit Fünfzigsitzern von ATR. Die Flotte haben wir komplett vereinheitlicht. Das hilft auch Geld sparen. Wir sind nun so aufgestellt, dass wir auf allen unseren Flügen Geld verdienen können. Alles ist gut.


Redaktion:
Und wie sieht die Zukunft von Air Ticino aus? Wollen Sie weiterhin als sehr kleine Fluggesellschaft ohne strategische Partner weiter machen?

Urs Winter, CEO Air Ticino:
Wir sind eine 100%ige Tochter der Avicon Airline Group. So ganz klein und ganz alleine sind wir also nicht. Es gibt in der Tat Gespräche darüber, Locarno mit dem Avicon-Hub in Berlin-Michelstadt zu vernetzen und umgekehrt Reisende aus Berlin via Locarno und Air Ticino mit unseren regionalen Zieldestinationen, z. B. Elba, zu verbinden. Zu unserer Zukunft: Bei dem bleiben, was wir können, ein top Produkt anbieten und in einem vernünftigen Rahmen wachsen. Das kann z. B. aber auch als Wet-Lease-Anbieter sein. Seit einem Jahr fliegen wir erfolgreich mit einer unserer ATR-42 für NeckarFly ab Mannheim nach Berlin, Hamburg und Sylt.

Urs Winter ist seit 1.1.2019 CEO der Air Ticino. Die Airline hat seither ihre Flotte nahezu halbiert und auf Flugzeuge des Musters ATR-42 vereinheitlicht. Zahlreiche Flugziele wurden komplett gestrichen. Nur noch 9 Destinationen sind am Standort Locarno / Cannobio übrig geblieben. Daneben betreibt Air Ticino in Mannheim im Auftrag von NeckarFly Wet-Lease-Linienflüge mit einer ATR-42 von Mannheim nach Berlin, Hamburg und saisonal nach Sylt.




07.08.2019 / 19:30 Uhr         


Air Ticino bereinigt Flotte und stellt sich neu auf:
Künftig Fluggesellschaft für Regionalverbindungen


Auf einer Pressekonferenz am heutigen Abend hat Air Ticino - CEO Urs Winter die künftige Strategie der neu geformten Airline erläutert. Demnach werde Air Ticino in Zukunft ausschließlich mit Turnboprop-Maschinen unterwegs sein. "Wir wollen für unsere Regionalverbindungen Flugzeuge mit ca. 50 Sitzplätzen", so Winter. Dazu werde man sich auf das Flugzeugmuster ATR 42-500 konzentrieren. Die ATR 42 hat exakt 50 Sitzplätze und sei das "Arbeitspferd" der Airline. Geschäftsmodell der Zukunft sei es, ab Locarno-Cannobio auf gewinnbringenden Regionalverbindungen in der Schweiz und im umliegenden Ausland zu fliegen. Hauptzielgruppe seien Geschäftsreisende. Vereinzelt sollen am Wochenende aber auch nähere Urlaubsdestinationen, wie z. B. Elba im Programm bleiben.

Keine großen Flugzeuge mehr


Ausgeflottet wurden hingegen die ATR 72-600 und der Embraer 190 Regionaljet. "Wir konnten beide Flugzeuge mit hohem Ertrag am Markt platzieren, dadurch fiel unsere Entscheidung leicht. Die bisher mit der ATR 72 durchgeführten Flüge werden künftig von einer der fünf ATR 42 übernommen. Die Flüge nach Istanbul, Madrid und Düsseldorf, die mit dem Embraer 190 durchgeführt wurden, entfallen ganz. "Auf diesen Routen haben wir kein Geld verdient. Dazu ist unser Einzugsgebiet einfach zu klein", resümiert Winter.


Der einzige Jet der Air Ticino, ein Embraer 190 Regionaljet, wurde ausgeflottet und verkauft


Das gleiche Schicksal ereilte die ATR 72-600, die lange Zeit das größte Flugzeug in der Flotte der Air Ticino war




19.11.2018 / 19:00        

Jahresabschluss-Pressekonferenz der Geschäftsführung:
Für 2019 wird ein Ausbau des Verkehrslandeplatzes angekündigt


Airport-Direktor Nicoló Arizzoli gab heute gut gelaunt die Bilanzzahlen für das zu Ende gehende Jahr bekannt. Sowohl Flugbewegungen als auch die Passagierzahl hätten einen neuen Rekord gebracht. Demnach sind über 1.350.000 Passagiere ab unserem Verkehrslandeplatz geflogen. "So hervorragende Zahlen hatten wir noch nie. Die Kapazität unseres Terminals und der Vorfelder ist jeweils am Anschlag". Deshalb habe man Pläne geschmiedet, wie der Verkehr in den kommenden Jahren ohne Engpässe abgefertigt werden kann. "Wir wollen ein Pier bauen, das entlang des Vorfeldes für die Regionalflieger entstehen soll. Dies erhält vier neue Gates und erhöht die Kapazität unseres Terminals auf 1,6 Mio. Passagiere p. a.", so Arrizoli. Weiter soll ein Parkdeck entstehen, die Vorfelder für Regionalflugzeuge sollen eine Erschließungsstraße für Vorfeldfahrzeuge erhalten. Der Rollweg zwischen Piste, dem Regionalvorfeld und dem Cargogebäude soll verbreitert werden, damit hier künftig auch Flugzeuge bis zur Größe einer Boeing 737 oder eines Airbus A321 bewegt werden können. Schließlich soll auch das Cargovorfeld und das Vorfeld für die Allgemeine Luftfahrt vergrößert werden. "Air Ticino ist außerdem an uns herangetreten mit der Bitte, Platz für einen größeren Hangar einzuplanen. Der bestehende Hangar sei gerade noch geeignet für die ATR-Flugzeuge. Der von der Airline betriebene Embraer 190 müsse zur Wartung aber ausgeflogen werden, da das Gebäude zu klein sei. Dem Wunsch wolle man entsprechen und einen Hangar mit zwei Stellplätzen für Standardrumpfflugzeuge vorsehen, in dem Air Ticino seine Flugzeuge warten könne. Schließlich komme neben Air Ticino künftig wohl auch das Fluggerät von Vaduzia Switzerland hier zur Wartung und dies umfasst ebenso Embraer Regionaljets.


So könnte der neue Hangar am Flugplatz gebaut werden, gab der Airport heute bekannt



07.08.2017 / 12:00        


Veränderungen beim Fluggerät und zwei zusätzliche Flugziele:
Air Ticino und Austrian bauen Angebote ab September aus


Grund zur Freude besteht in diesen Tagen an unserem Verkehrslandeplatz. Denn das Flugangebot wird in den kommenden Tagen erneut erweitert. Austrian Airways setzt demnach auf ihren beiden täglichen Tagesrandverbindungen nach Wien künftig Bombardier Q400 ein. Damit wird das Sitzplatzangebot in die österreichische Hauptstadt mehr als verdoppelt.
Zwei komplett neue Strecken hat hingegen Homecarrier Air Ticino im Angebot: Drei mal täglich geht es nach Basel und zwei mal täglich nach Düsseldorf. Hier kommt die 30-sitzige Embraer 120 zum Einsatz.
"Wir freuen uns außerordentlich, dass es nun doch noch geklappt hat, in diesem Sommer unser Angebot an Sitzplätzen und vor allem an Flugzielen aufzustocken", so Airport-Direktor Nicoló Arizzoli.


Air Ticino bedient neu mit Embraer 120 die Strecken nach Basel und Düsseldorf



03.03.2016 / 18:45         


Swiss stellt Fluggerät auf den beiden Inlandsrouten um -

Künftig mit Bombardier Q400 nach Zürich und Genf

Die Tage der Avro-Jets auf den Strecken von Locarno-Cannobio nach Zürich und Genf sind gezählt. Seit heute setzt Swiss auf den beiden Inlandsrouten eine von der Schwesterairline Austrian Airlines betriebene Bombardier Q400 ein. Beide Routen werden auch künftig nach Ausmusterung der Avro Jets im Streckenportfolio der Siwss verbleiben. Durch die Funktion der beiden Routen als Zubringerflüge ergibt sich nach Angaben von Swiss jeweils eine gute Auslastung auf den Strecken. Für die Passagiere ab Locarno-Cannobio böten sich bequeme und attraktive Anschlussflüge.


Im Auftrag von Swiss fliegt Austrian Airlines mit Q400 ab Locarno-Cannobio



14.08.2015 / 17:00         


Internationales Filmfest sorgt für regen Flugverkehr am Airport
Privatjets landen in Locarno-Cannobio zum Finale der Filmtage


Vom 5. - 15.8.2015 fand das 68. Internationale Filmfest in Locarno statt. Der bedeutende Event sorgte wieder für regen Verkehr am Airport Locarno-Cannobio. Insbesondere am 14.8.2015 sind zum Finale der Filmfesttage wieder einige Privatjets am Airport gelandet. "Den Verkehr während der Filmtage zusätzlich zu den Linien- und Urlaubscharterflügen im August abzuwickeln ist schon immer eine Herausforderung für unseren verhältnismäßig kleinen Airport", so Flugplatzdirektor Nicoló Arizzoli. Man habe aber dank guter Vorplanung auch in diesem Jahr alles souverän gemeistert. "Kein Flug musste ausfallen oder umgeleitet werden, wenngleich wir teilweise bis auf die letzte Parkposition voll waren", so Arizzoli weiter. Besonders freue ihn das Lob für die professionelle Abwicklung, das von mehreren Seiten kam.  


Gut gefüllt mir Privatjets zeigte sich das Vorfeld am 14.08.2015
 
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